Hier kommt die schlechte Nachricht:
Wenn Ihr Nacken nachts über einen längeren Zeitraum in einer unnatürlichen Haltung verharrt, kann dies eine Kettenreaktion auslösen – als würden Dominosteine nacheinander umfallen.
Schritt 1: Die tiefen Nackenmuskeln werden überlastet
Zuerst werden die kleinen, tiefer liegenden Nackenmuskeln überlastet, weil sie die ganze Nacht versuchen, Ihren Kopf zu stützen.
Diese anhaltende Spannung baut sich auf und kann dazu führen, dass Ihr Nacken zunehmend steifer und empfindlicher wird.
Schritt 2: Größere Muskeln werden ebenfalls überlastet
Danach werden auch größere Muskelgruppen belastet, wie der Kapuzenmuskel (Trapezius) in Ihren Schultern. Dadurch kann sich die Spannung auf den gesamten Nacken- und Schulterbereich ausweiten.
Schritt 3: Der Druck auf die Nerven nimmt zu
Und dann wird es wirklich problematisch: Durch diese Muskelüberlastung kann der Druck auf die Nerven weiter zunehmen.
Dadurch können nicht nur die Nervenwurzeln im Nacken gereizt werden, sondern auch Nerven in Richtung Schulter, Arm und Hand.
Das Ergebnis?
❌ Stechende Schmerzen im Nacken
❌ Kribbelnde oder taube Finger, besonders nachts oder morgens
❌ Ein Gefühl von Schwäche in den Händen
❌ Das Gefühl, als ob Ameisen über Arme oder Hände laufen
❌ Der Drang, die Hände immer wieder auszuschütteln oder zu massieren
Viele meiner Patienten wachen mehrmals pro Nacht auf, weil ihre Arme oder Hände sich komplett taub anfühlen.
Aber es gibt auch gute Nachrichten:
Mit der richtigen Unterstützung während des Schlafens können Sie diesen Druck verringern. So können Sie nicht nur das Kribbeln reduzieren, sondern auch das Risiko verringern, dass sich die Beschwerden langfristig verschlimmern.