Ich sitze im Pausenraum und höre meinen Kollegen zu, wie sie darüber diskutieren, ob sie ihre Partnerin mit einem Trip nach Paris oder London überraschen sollen, und ich komme nicht umhin, an Heiligabend letzten Jahres zurückzudenken, als meine Frau Marie mich bewusstlos im Badezimmer fand.
24. Dezember 2024. 2:17 Uhr.
Ihr Schrei ließ das ganze Haus erzittern:
„Georges! Oh mein Gott! GEORGES!!!!“
Ich versuchte zu sprechen, aber die Worte kamen undeutlich und unzusammenhängend heraus.
Mein Blick traf ihren, aber alles war verschwommen, als ob ich durch eine beschlagene Scheibe schauen würde.
Sie schluchzte, ihre Stimme brach:
„Du bist aufgestanden, um zu pinkeln, und ich hörte einen lauten BUMM. Du hast nicht mehr geatmet!“
Ihre Hände zitterten so sehr, dass sie ihr Telefon immer wieder fallen ließ, als sie versuchte, es zu entsperren, um den Notruf zu wählen.
Als sie es endlich schaffte, beleuchtete der Bildschirm die Tränen auf ihrem Gesicht. Ihr Finger schwebte über der Notruftaste.
„Soll ich anrufen? Georges, soll ich einen Krankenwagen rufen? Bitte, antworte mir…“
Ich schaffte es, den Kopf zu schütteln und versuchte, mich aufzurichten.
Alles drehte sich um mich herum.
„Ich… ich bin in Ordnung… mir ist nur… ein bisschen schwindlig…“
Aber wir wussten es beide. Das war nicht normal. Es war das dritte Mal in zwei Monaten, dass ich auf dem Boden aufwachte. Und dieses Mal war Blut da.